World of Warcraft
Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass es keinen Artikel über MMOs geben darf, ohne auf World of Warcraft einzugehen. Die seit nunmehr fünf Jahren dominierende Kraft im MMO-Genre hat bereits zwei kostenpflichtige Addons hervorgebracht, mit World of Warcraft: Cataclysm steht bereits ein drittes in den Startlöchern.
Für jeden etwas
Der Erfolg des Spiels rührt größtenteils daher, dass die Entwickler von Blizzard Entertainment es sich scheinbar zum Ziel gemacht haben, für jede Zielgruppe genug Abenteuer zu bieten. Wenn du nur eine Stunde pro Tag für das Spiel aufopferst, kannst du trotzdem etwas erreichen, und wenn du dich acht Stunden in der Welt von Warcraft aufhalten willst, wirst du dennoch genug zu tun haben.
Was mache ich nur zuerst?
Die Einführung in das Spiel beginnt zudem äußerst sanft. Du startest in einem kleinen Gebiet, wo etliche NPCs („non-player character“ = computergesteuerter Charakter) dir die Grundkenntnisse des Spiels vermitteln. Nach und nach wirst du von dieser tutorialähnlichen Spielwiese gelöst, und beginnst das Abenteuer auf eigene Faust – und das kann dauern. Bis du das höchste Level erreicht hast, werden eine Menge Monster geschlagen, viele Dungeons vom Bösen gesäubert und eine irrsinnige Anzahl verschiedener Gegenstände gefunden worden sein. Sobald du die höchste Stufe erreichst hast, kannst du dich beispielsweise an den herausfordernden Raid-Dungeons versuchen, besonders schwierig zu erlernende Berufe erlernen, oder auch in den PvP-Teil des Spiels einsteigen (Player versus Player). Kurz: Es ist unwahrscheinlich, dass dir World of Warcraft nicht gefallen wird, solange du etwas für das Fantasy-Genre übrig hast, und dich mit den 11 bis 13 Euro monatlich (je nach Abo-Paket) für das Spiel anfreunden kannst.